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Zahnmedizinische Gruppenprophylaxe im Land Brandenburg

Auf den folgenden Seite informieren wir über Grundlegendes zum Thema Zahn- und Mundgesundheit sowie über unsere gruppenprophylaktischen Maßnahmen und Aktionen in Kindertagesstätten und Schulen des Landes Brandenburg.

Die Gruppenprophylaxe wird im Land Brandenburg durch die Zahnärztlichen Dienste der Landkreise und kreisfreien Städte umgesetzt. Im Fokus ihrer Arbeit steht die Zahn- und Mundgesundheit aller Kinder und Jugendlichen des Landes Brandenburg. Sie motivieren in Kindertagesstätten und Schulen zu zahngesundem Verhalten.

Gemeinsam für gesunde Kinderzähne beim AWO-Straßenfest

Am Mittwoch, den 2. September 2026, fand in der Märkischen Zeile in Königs Wusterhausen das AWO-Straßenfest statt. Mit dabei war auch der Zahnärztliche Dienst des Gesundheitsamtes des Landkreises Dahme-Spreewald, der auf Einladung der AWO erneut mit einem abwechslungsreichen Angebot rund um Zahn- und Mundgesundheit zum Gelingen des Festes beitrug.

Die gute Zusammenarbeit mit den lokalen Partnern, dem AWO Bezirksverband Brandenburg Süd e. V. und dem Netzwerk Gesunde Kinder Dahme-Spreewald, hat dabei einen besonderen Stellenwert. Der Zahnärztliche Dienst ist regelmäßig auch bei Angeboten wie dem Schwangerenfrühstück, dem Stillcafé oder dem Brabbeltreff vertreten und bringt das Thema Mundgesundheit frühzeitig und niedrigschwellig zu Familien.

Beim Straßenfest wurde es vor allem für die Kinder ganz praktisch: Gemeinsam mit den Zahnputztieren Helge, Hörnchen, Gregor und Fritzi übten mehr als 140 Kinder spielerisch das richtige Zähneputzen und erfuhren ganz nebenbei, was ihren Zähnen guttut. Alte Zahnbürsten konnten gegen neue eingetauscht werden und am Glücksrad gab es kleine Sachpreise wie Zahnputzuhren zu gewinnen. Die hierfür benötigten Materialien wurden durch die Koordinierungsstelle Brandenburger Gruppenprophylaxe bereit gestellt.

Auch zahlreiche Eltern, Großeltern, AWO-Betreuerinnen und -Betreuer sowie Frühförderkräfte nutzten die Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre zu Fragen rund um Mundgesundheit und Zahnpflege beraten zu lassen - kostenlos und direkt vor Ort.

Im Sinne gesundheitlicher Chancengleichheit konnte der Zahnärztliche Dienst des Landkreises Dahme-Spreewald Gesundheitsförderung direkt in die Lebenswelt jener Familien bringen, für die gesundheitliche Angebote im Alltag möglicherweise weniger selbstverständlich zugänglich sind.

Pressemitteilung des Ministeriums für Gesundheit und Soziales vom 25. September //  Nummer: 129/2025

Tag der Zahngesundheit: Gesundheitsministerin Müller ruft zu regelmäßigen Zahnarztbesuchen auf

Generell gute Zahngesundheit dank zahnmedizinischer Gruppenprophylaxe

Gesunde Zähne halten ein Leben lang – und die Grundlage dafür wird schon im Kindesalter gelegt. Die richtige Zahnpflege ist dafür ebenso wichtig wie regelmäßige Zahnarztbesuche schon von klein auf. Darauf weist Gesundheitsministerin Britta Müller anlässlich des Tags der Zahn-gesundheit am 25. September hin. Dank der zahnmedizinischen Gruppenprophylaxe hat sich die Mundgesundheit im Land in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert. Die Gruppenprophylaxe wird durch die Zahnärztlichen Dienste der Landkreise und kreisfreien Städte umgesetzt. Dabei werden in Kitas und Schulen verschiedene Maßnahmen und Aktionen durchgeführt, um den Kindern zu zeigen, wie Zähne richtig geputzt und gesund erhalten werden.

Gesundheitsministerin Britta Müller: „Für die Gesundheit unserer Kinder – und das gilt auch für die Zahngesundheit – sind wir als Gemeinschaft verantwortlich. Für eine gute Mundhygiene ist die tägliche und richtige Zahnpflege unerlässlich. Das tägliche Zähneputzen muss deshalb schon in der Kita und später auch in der Schule gemeinsam geübt werden. Die zahnmedizinische Gruppenprophylaxe sorgt seit mehr als 30 Jahren im Land Brandenburg dafür, dass schon die Kleinsten damit vertraut gemacht werden, wie man richtig die Zähne putzt. Aber auch die Eltern müssen helfen, das Gelernte daheim weiter zu vertiefen. Ebenso wichtig sind regelmäßige Zahnarztbesuche. Wenn ein Großteil der Eltern nicht mit ihren Kindern zur jährlichen Vorsorgeuntersuchung geht, wie jüngst eine Erhebung einer Krankenkasse gezeigt hat, dann macht mir das als Gesundheitsministerin Sorgen. Ich appelliere daher an alle Brandenburger Eltern: Gehen Sie mit ihren Kindern regelmäßig zu ihrer Zahnärztin oder ihrem Zahnarzt – der Gesundheit ihrer Kinder zuliebe.“

Die Zahnärztlichen Dienste im Land Brandenburg untersuchen und betreuen die Kinder und Jugendlichen in den Kitas und Schulen schuljährlich bis zur Vollendung des 12. Lebensjahrs, bei erhöhtem Kariesrisiko auch bis zum 16. Lebensjahr. Neben der zahnärztlichen Untersuchung wird mit weiteren gruppenprophylaktischen Maßnahmen nicht nur die Technik des Zähneputzens gezeigt, sondern auch über Themen informiert, die in den jeweiligen Altersgruppen besonders relevant für die Mundgesundheit sind, unter anderem über die Bedeutung von Fluoriden oder gesunder Ernährung.

Die Mundgesundheit hat sich im Land Brandenburg in den letzten Jahren stetig verbessert. So wiesen im vergangenen Jahr in der Altersgruppe der Dreijährigen 89,8 Prozent naturgesunde Milchgebisse auf, bei den Zwölfjährigen lag der Anteil an naturgesunden bleibenden Gebissen bei 77,9 Prozent.

Insgesamt wurden durch die Zahnärztlichen Dienste der Kreise und Städte im Schuljahr 2023/2024 216.754 Kinder und Jugendliche untersucht, darunter 66,6 Prozent aller Kitakinder und 79,4 Prozent der Grundschüler. In den Förderschulen betrug die Untersuchungsquote 77,8 Prozent.

Ministerin Müller betont in diesem Zusammenhang: „Leider ist die zahnmedizinische Betreuung in den Schulen und Kitas während der Corona-Pandemie im Zuge der Lockdowns deutlich zurückgegangen. Umso wichtiger ist es, die hohe Untersuchungsquote, die es vor der Pandemie gab, nicht nur wieder zu erreichen, sondern möglichst zu übertreffen. Denn mit der kontinuierlichen Prophylaxe legen wir in Brandenburg die Basis dafür, dass unsere Kinder mit gesunden Zähnen aufwachsen.“

Hintergrund
Der Tag der Zahngesundheit findet bundesweit jährlich am 25. September statt. In diesem Jahr steht die Bedeutung des Speichels für die Zahn- und Mundgesundheit im Fokus. Dieser unterstützt eine gute Verdauung, sorgt für die Aufrechterhaltung der Mundfeuchtigkeit und -flora sowie für den Schutz der Mundschleimhaut und der Zähne. Zudem wirkt Speichel antibakteriell und neutralisierend auf Säuren, was der Entstehung von Karies an den Zähnen entgegenwirkt.

Die Zahnärztlichen Dienste werden auch in diesem Jahr wieder mit einem bunten Programm verschiedener, interessanter Veranstaltungen in den Landkreise

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