13. März 2014

Verleihung des Frauenpreises in der Stadt Brandenburg an der Havel

Am Donnerstag, 13.03.2014 wurden im Rahmen der Festveranstaltung zur diesjährigen Brandenburgischen Frauenwoche zwei Frauenpreise verliehen und die Ausstellung "Frauenbilder der Stadt Brandenburg an der Havel" im Rathaus eröffnet.

In ihrer Begrüßung ging Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann auf die Rolle der Frauen und der Chancengleichheit ein und sagte: „Veränderungen zu erzielen, ist ein langwieriger Prozess, denn Veränderungen setzen ein Umdenken voraus. Neue Rollenbilder für Frauen und Männer zu verankern, beginnt in den Köpfen. Der Internationale Frauentag und unsere Brandenburgische Frauenwoche bieten eine gute Gelegenheit, Bilanz zu ziehen. Sie ermöglichen uns, auf das Erreichte zu schauen und aufzudecken, wo auch bei uns hier in Brandenburg an der Havel noch weiterer Handlungsbedarf besteht, um Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit zu garantieren. In diesem Sinne geben der 8. März und die Veranstaltungen der kommenden Tage wichtige Impulse für unser weiteres Handeln.“

Anschließend überreichte die Stifterin und Schirmherrin der Frauenpreisverleihung, Dr. Margrit Spielmann die Frauenpreise an Gabriele Spürkmann und Marlies Piesker, die sichtlich überrascht die Auszeichnung entgegen nahmen.

Marlies Piesker ist seit 2006 ehrenamtlich in der Gebrüder- Grimm-Grundschule, einer offenen Ganztagsschule in Brandenburg an der Havel, tätig. Nach einem ausgeklügelten Plan organisiert sie das Zähneputzen der Grundschüler. In den ersten beiden Pausen putzen rund 100 Erst- und Zweitklässler in den übrigen ca. 140 Dritt- und Viertklässler die Zähne im Zahnputzraum. Ganz besonders unterstreicht Schulleiterin Frau Butt das ehrenamtliche Engagement von Marlies Piesker, das erheblich zum Gelingen des Projektes beiträgt.

 

27. September

Wettbewerb zum Tag der Zahngesundheit 2013

Mit gesunden Milchzähnen fällt der Start ins Schulleben viel leichter. Mit dem Eintritt in die Grundschule beginnt in der Regel die Phase des Zahnwechsels, in welcher die Kinder ihre Milchzähne verlieren und ihre bleibenden Zähne bekommen. Die Schulzeit legt damit nicht nur den Grundstein für die Bildung unserer Kinder, sondern sie kann auch die Grundlage für eine lebenslange Mundgesundheit schaffen. Dies ist ein Aspekt, den der Tag der Zahngesundheit 2013 in den Fokus rückt: das Setting „Schule“. Schulen leisten in Ergänzung zum täglichen Zähneputzen zu Hause einen wichtigen Beitrag zur Prägung gesundheitsorientierter Verhaltensweisen durch emotionales Lernen in der Gruppe. Die Schule hat neben dem Elternhaus sowohl als Bildungseinrichtung als auch als Ort der Förderung sowie Erhaltung der Kindergesundheit und Kinderzahngesundheit eine wichtige Funktion. Es ist längst nicht an allen Schulen Alltag, dass auch das „Zähneputzen“ auf dem Stundenplan steht. Anlass genug, um mit einem Wettbewerb unsichtbare gute Praxis sichtbar zu machen und so andere zu ermutigen, von erfolgreichen Konzepten zu lernen. Es hat sich gezeigt, dass Schulen und auch Horthäuser die präventive Maßnahme „Zähneputzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta“ auf ganz unterschiedliche Art und Weise in ihren Tagesablauf integrieren. Finanziell gefördert durch die Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Krankenkassen im Land Brandenburg wurden am 27. September 2013 drei Schulen prämiert, weil bei ihnen im wahrsten Sinne des Wortes Zähneputzen „Schule macht“.   

Zu den Preisträgern gehört die Mosaik-Schule in Wittstock/Dosse im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Es ist eine  Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt "geistige Entwicklung". Die Mosaik Schule zeigt eindrucksvoll, dass Gesundheitserziehung zur regelmäßigen Mundhygiene ein guter und wichtiger Weg für Kinder in besonderen Lebenssituationen ist, Selbstverantwortung zu erlernen, und eine Möglichkeit, darüber hinaus Botschaften der Gesundheitsförderung und Prävention einzubeziehen.

Weiterhin darf sich die Städtische Grundschule "Gebrüder Grimm" aus Brandenburg an der Havel über einen Preis freuen. Die Grundschule „Gebrüder Grimm“ zeigt, dass Mundgesundheit Teil der Kindergesundheit ist. Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz, der das Thema Gesundheitsförderung in alle Bereiche der Schule einfließen lässt, leistet die Schule einen wichtigen Beitrag zur gesundheitlichen Chancengleichheit der Kinder. Hervorzuheben ist, dass das tägliche Zähneputzen ehrenamtlich begleitet wird.

Auch die Grundschule „Lausitzer Haus des Lernens“ aus Spremberg im Landkreis Spree-Neiße wurde für ihr Engagement ausgezeichnet. Die Grundschule „Lausitzer Haus des Lernens“ ist ein gelungenes Beispiel dafür, Kindern Verantwortung für ihre Gesundheit zu übertragen. Die selbstständige Organisation des Ablaufs ist für sie ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil des Schulalltags geworden. Die Kinder lernen, füreinander und aufeinander zu achten. Es wird somit auch die soziale Kompetenz gestärkt.

 

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